Druck: Teil 4

Der Druck, den wir uns selbst machen: An der Ernüchterung, die irgendwann eintritt, wenn der Alltag zum Trott wird, weil dein Wirkungskreis in Endlosschleife fährt, bist du schuld. Wenn alle das Recht auf Selbstverwirklichung haben, steht sie auch dir zu. Was im Weg steht: deine Angst.

Nichtstun und Hinnehmen sind immer einfacher. Es ist erschreckend, wenn sich Leute damit recht, dass es eben so ist, wie es ist. Das ist das Ende der Träume. So erklärt man sich zum typischen Nörgler und Ja-Sager. Da vergeht einem die Lust auf die Zukunft, weil man durch das kollektive Unterordnen und den Einheitsbrei keine bis kaum Unterstützung geboten bekommt, seine persönlichen Bedürfnisse zu verwirklichen. Um jede Chance muss gekämpft, gekratzt und gebissen werden.

Wir stecken mitten in einem Schwarm voller Fische, der nickend ins Verderben schwimmt, obwohl das Fangnetz schon zu sehen ist. Da helfen nur neue Bahnen, wenn du genug hast von dem Druck, dir ständig neue Klamotten zu kaufen und dir Schminke auf deine naturschöne Visage zu kleistern, weil deine Freunde nur auf Party wollen, obwohl du lieber die ganze Nacht malen würdest.

Genug davon, es reicht. Ständig wird gemacht, was Familie, Freunde, Arbeitgeber, Kollegen und sogar Fremde vorgeben. Die bekommen die Quittung für die verlorenen Jahre. Wir zahlen es ihm/ihr/ihnen/allen zurück… dabei reden wir nicht von Wechselgeld. Ihr könnt mich alle mal.

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